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 |  Moderne Traktor- und Sätechnik zum aktiven Bodenschutz: Symposium "Mulch- und Direktsaat mit Feldtag |
Am 11. August fand an der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn das Symposium zum Themenbereich „Mulch- und Direktsaat“ statt, an dem rund 200 Personen teilnahmen. Dabei wurden die neuesten Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet von renommierten Fachleuten präsentiert. Am Nachmittag gab es einen Feldtag, wo die pflanzenbaulichen Aspekte und die neusten Maschinen in der Praxis präsentiert wurden. „Aktiver Bodenschutz ist eine wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Landbewirtschaftung, die durch ein optimiertes Gründeckenmanagement, eine dauerhafte Bodenabdeckung sowie Mulch- und Direktsaat erreicht wird“, erklärte Landesgüterdirektor DI Dr. Josef Rosner. „Neben den ökologischen Vorteilen wurden beim Symposium auch die ökonomischen Bereiche des Erosionsschutzes durch umweltschonende Bodenbearbeitungssysteme beleuchtet“, so Agrar-Experte DI Dr. Rosner. „Mit dem Symposium an der LFS Hollabrunn zeigen wir die praktische Umsetzung von fachlichem Know-how, um den Landwirten die Wichtigkeit einer schonenden Bodenbearbeitung möglichst plausibel zu zeigen“, betonte Direktor Ing. Rudolf Reisenberger. Als Tagungsteilnehmer konnten auch Dr. Hannes Lang, Aufsichtsratsvorsitzender der RWA, und Obmann Ing Johann Rohringer, Lagerhaus Hollabrunn-Horn, begrüßt werden.
Aktiver Bodenschutz für eine nachhaltige Landbewirtschaftung Beim Symposium gab es zahlreiche Referate zum aktiven Bodenschutz. Dr. Wilfried Hartl, Bioforschung Austria, sprach zum Thema „Begrünungsmanagement und Boden“. Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. Gernot Bodner von der Universität für Bodenkultur präsentierte die neuesten Versuchsergebnisse zur Begrünung, Wurzelentwicklung und Wasserbilanz. Dipl.-Ing. Dr. Josef Rosner, Abteilung Landwirtschaftliche Bildung, gab einen fundierten Überblick der Bodenbearbeitung und des Erosionsschutzes in Niederösterreich. Dr. Rolf Derpsch, ein Pionier der Direktsaat und konservierende Bodenbearbeitung, referierte zu „Direktsaat – ein global verbreitetes System“. Die Auswirkung von Bodenbearbeitungsmethoden auf die CO2–Emission wurde von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Klik, Universität für Bodenkultur, behandelt. Dipl.-Ing. Harald Summerer, Landwirtschaftliche Fachschule Hollabrunn, präsentierte die Versuchsergebnisse der LFS Hollabrunn. Und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Günther Breuer, Universität für Bodenkultur, sprach zu den ökonomischen Aspekten von Mulch– und Direktsaat. Am Nachmittag fand der Feldtag statt, bei dem die Direktsaatmaschinen in der Praxis vorgeführt wurden. Dipl.-Ing. Michael Deimel, Landwirtschaftskammer NÖ, leitete die Maschinenvorführung auf den Demonstrationsfeldern. Dabei wurde die modernste Sähtechnik zahlreicher Hersteller präsentiert. Als Veranstalter zeichnen LandImpulse, die LFS Hollabrunn und die Landwirtschaftskammer verantwortlich.
Umweltschonende Bodenbearbeitung In Österreich sind durch den Anbau von Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen, Sojabohnen und Kartoffeln sowie durch die Kultivierung von Weinreben und Obst über 450.000 Hektar als potentiell erosionsgefährdet anzusehen. Um die Bodenerosion zu verringern nehmen bodenschonende Bearbeitungen zu. Die geschieht einerseits durch die ÖPUL-Maßnahmen (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) und andererseits durch eine geänderte Denkweise der Landwirte, die auf den ökonomischen Druck, aber auch durch ökologische Überlegungen reagieren. Die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft in den hochentwickelten Ländern führt zu einem Trend zu Großmaschinen. Diese Geräte finden sich zunehmend in den Ackerbaugebieten Österreichs und werden über Maschinenringe oder Betriebsgemeinschaften eingesetzt. Das führt dazu, dass immer höhere Gewichte über die Felder transportiert werden, zudem steigen durch intensive Bearbeitungsmaßnahmen die Befahrhäufigkeiten. Die Tragfähigkeit der Ackerböden wird übermäßig beansprucht und es wird anschließend versucht, mit tieflockernden Maßnahmen das gestörte Gefüge wieder zu reparieren, der Erfolg ist aber zweifelhaft. Aus diesem Grund werden auf den Landesgütern der Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich seit fast zwei Jahrzehnten Bodenbearbeitungsversuche angelegt. Neben konventionellen Verfahren werden Mulch- und Direktsaatmethoden erfolgreich getestet. Erosionsmessungen gemeinsam mit dem Institut für Hydraulik und landeskulturelle Wasserwirtschaft der Universität für Bodenkultur zeigen Reduktionen der Erdabträge durch Mulchsaat von 68 Prozent und durch Direktsaat von 83 Prozent. Ähnliche Tendenzen sind bei den Nährstoff- und Pestizidabträgen zu beobachten. Die Erträge ändern sich durch die mulchende Bodenbearbeitung bzw. Direktsaat nicht signifikant, lediglich die Mykotoxinwerte sind bei falscher Bodenbearbeitung zu verfolgen.
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Zum Abschluss ihrer 3jährigen Ausbildung bekamen die Schüler der LFS besonderen Besuch. LR Ing. Werner Falb-Meixner, der burgenländische Agrarlandesrat, gab sich die Ehre und überreichte die Abschlusszeugnisse. Es war eine niederösterreichische Premiere und der Landesrat genoss nach dem anstrengenden Wahlkampf zur burgenländischen Landtagswahl sichtlich die feierliche Stimmung des Schulabschlusses. Das Referat von Landesrat Falb-Meixner behandelte die Auswirkung der europäischen gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013. Eine Kernaussage war die Wichtigkeit einer Regionalisierung der Landwirtschaft. Dieser Trend zurück ist wichtig, um den Kontakt zwischen Produzenten und Konsumenten zu intensivieren. Anonyme Produkte aus dem Supermarkt und ganzjährige Importe von Produkten, die auch im Land produziert werden sollen zurückgedrängt werden. Als Beispiel für eine Saisonalisierung nannte er die Erdbeeren. Es ist besser zur österreichischen Saison schmackhafte Erdbeeren zu genießen, als ganzjährig chemisch behandelte, nachgereifte und damit geschmacklose Früchte aus Übersee. Die LFS Hollabrunn startete mit einer Kalbinnenhaltung ein Regionalisierungsprojekt, das von den Rindfleischkonsumenten des Bezirkes begeistert angenommen wird. Die Tiere sind nicht anonym, die Haltung und die Fütterung können jederzeit angesehen werden und die Konsumenten wissen genau, was sie für ihr Geld bekommen. Landesrat Falb-Meixner, der in seinem Bundesland für die Landwirtschaftsschulen Eisenstadt, Neusiedl/See und Güssing verantwortlich ist, war beeindruckt von den Leistungen der LFS Hollabrunn und versprach, bald wieder zu kommen.
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Es gibt immer wieder Situationen bei Lehrausgängen in die Umgebung, praktischem Unterricht auf Felder oder in den Weingärten, oder im Turnunterricht, wo das Fahrrad die beste Wahl der Verkehrsmittel darstellt. Das schont die Umwelt und hebt die Fitness der Jugendlichen und der begleitenden Lehrer. Daher beschaffte die LFS Hollabrunn in Zusammenarbeit mit dem Raiffeisen Lagerhaus 16 Fahrräder österreichischen Fabrikats. Organisatorin FL Ing. Karin Pickl-Herk und Robert Czerny, die Seele des Fahrradcenters in Hollabrunn, wählten optimales Gerät inklusive sicherer Fahrradhelme des Landes Niederösterreich. Das Engagement des Lagerhauses im Projekt garantiert hohe Qualität zum Bestpreis. Auch deshalb, da dieses Projekt natürlich auch beispielgebend für andere Schulen sein soll. Dir. Ing. Edwin Vorhemus vom Lagerhaus Hollabrunn/Horn und Dir. Ing. Rudolf Reisenberger von der Landwirtschaftlichen Fachschule sind davon überzeugt, dass die Idee von den Schülern begeistert aufgegriffen wird. Auch durch das Beispiel des Fachschuldirektors, der im Büro ein Fahrrad stehen hat, das konsequent für kurze und mittellange Wege genutzt wird. Große Freude herrschte am 22. Juni, als die Schüler die Fahrräder von Herrn Czerny übernehmen durften und sie gleich auf dem Weg zur Schule ausprobierten. Die Fahrräder werden von der Polizei in Hollabrunn graviert und bekommen einen eigens errichteten Fahrradstall in der LFS. Für die regelmäßige Wartung der „Drahtesel“ sorgt in bewährter Art und Weise Robert Czerny mit seinem Team des Zweiradcenters Hollabrunn. Bei der steigenden Schülerzahl der Fachschule ist zu erwarten, dass sich die Räder aber sehr oft auf der Straße befinden werden.
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Von 28. Bis 30. Mai tagten die österreichischen Aquaristen und Terraristen in der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn mit etwa 80 Personen. Dabei wurden Fachgebiete behandelt, wie die Artenwelt Madagaskars, Salmlerzucht, Komodo-Warane, neotropische Frösche oder Buntbarsche. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des neuen Schulschwerpunktes „Haustierhaltung“ an der LFS Hollabrunn durch Direktor Ing. Rudolf Reisenberger. Er erklärte die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Haustierhaltung und die Einkommenschancen für die bäuerlichen Betriebe. Dafür wird derzeit an der LFS ein Zubau errichtet, der alle Tierarten in Volieren, Käfigen, Aquarien und Terrarien beherbergen soll. Die Eröffnung erfolgte durch Bürgermeister Erwin Bernreiter, der sich erfreut darüber zeigte, welche mannigfaltigen Veranstaltungen an der Landwirtschaftsschule stattfinden und damit die Schulstadt Hollabrunn in ein gutes Licht rücken. Direktor Reisenberger zeigte sich optimistisch, dass der neue Schulschwerpunkt österreichweit erfolgreich reüssieren würde, was die Anmeldezahlen der Schüler für die Haustierhaltung eindrucksvoll bestätigen.
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 Obmann Gerhard Gabler, Dir. Ing. Rudolf Reisenberger, Bürgermeister Erwin Bernreiter |
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Die Landwirtschaftliche Fachschule lud anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Kalbinnenstalles zu einem Fest und sechs- bis siebenhundert Menschen kamen um mitzufeiern. Der Andrang zu Speis und Trank und zu den vielen Attraktionen des Festes war enorm. Zu Schmankerln von der Hollabrunner Jungkalbin und vom Spanferkel und den Weinen der Landesweingüter Hollabrunn und Retz gab es ein Rahmenprogramm mit Bullriding, Linedance Vorführungen, Schätzspiele, Kinderbetreuung, einen Oldtimercorso, Livemusik mit Tanz und vieles mehr. Direktor Ing. Rudolf Reisenberger und sein Team konnten an Ehrengästen alle begrüßen, die im Bezirk und im Landwirtschaftsbereich auf Landesebene Rang und Namen haben. Dazu zählen der Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, Landesbäuerin Präsidentin Maria Winter, Landtagsabgeordnete Marianne Lembacher, Nationalratsabgeordneter Christian Lausch, Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner, Bezirkshauptmann Mag. Stefan Grusch, Amtstierarzt Dr. Johann Wittmann und die Bürgermeister Erwin Bernreiter und Karl Heilinger (Retz). Vom Raiffeisenlagerhaus Hollabrunn/Horn kamen Obmann Ing. Johannes Rohringer, Altobmann ÖKR Josef Wasner und Direktor Ing. Edwin Vorhemus. Die Landwirtschaftskammern wurden vertreten durch die Obmänner Richard Hogl (Hollabrunn) und ÖkR. Lorenz Mayr (Korneuburg), sowie den Sekretär DI Gerald Patschka und die Bezirksbäuerin Annemarie Bauer. Der Wettergott meinte es mit der Veranstaltung trotz schlechter Vorhersagen sehr gut und einem rauschenden Fest bis spät in die Nacht stand nichts im Wege. „Das Fest soll alle Jahre statt finden und ein fixer Bestandteil des Hollabrunner Kultur-, und Festkalenders werden“, meint Direktor Ing. Rudolf Reisenberger in einem positiven Resümee der gelungenen Veranstaltung.
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 Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Dir. Ing. Rudolf Reisenberger
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Das Landesweingut Hollabrunn bewies einmal mehr seine Stellung als Leitbetrieb der Umgebung. Bei der verdeckten Weinkost zur Prämierung der Siegerweine im Land um Hollabrunn wurden beide Siegerweine gestellt. Im Bereich der Weißweine war das Weingut der Fachschule mit zwei grünen Veltlinern des Jahrganges 2009 vertreten und konnte die Plätze eins und zwei erringen. Einer der beiden Weine wird auch als Weinviertel DAC vermarktet. Im Bereich der Rotweine konnte der Vorjahreserfolg mit dem „Rubin Carat“ wiederholt werden. Die Cuvee aus Cabernet Sauvignon und Merlot wurde 12 Monate auf neuem und gebrauchtem Holz ausgebaut. Verantwortlich für die Topqualitäten ist der Kellermeister Franz Müllner und der zuständige Kellerwirtschaftslehrer Ing. Johannes Roch. Direktor Ing. Rudolf Reisenberger gratulierte den beiden Fachleuten der Schulwirtschaft zu diesem außerordentlichen Erfolg. Die Weine sind ab sofort in ausgewählten Gastronomiebetrieben des Bezirkes zu verkosten und können natürlich auch im Schulkeller der LFS Hollabrunn erworben werden. Wegen der großen Nachfrage nach den Siegerweinen sollten die Weinliebhaber aber nicht zu lange zuwarten, wie die Erfahrung des letzten Jahres bewiesen hat.
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Die Landwirtschaftschule in Hollabrunn errichtet eine Blockholzsauna samt Schwimmteich für Schüler, Lehrer und Bedienstete des Hauses. „Schulsaunen sind in Österreich eher unüblich, aber im Skandinavischen Raum in jeder Schule zu finden und werden von allen begeistert angenommen“, so der Direktor Ing. Rudolf Reisenberger. Der Schwimmteich wird außerdem als Heimstätte für ortsübliche Amphibien genützt. Dieses Projekt ist Teil des neuen Haustierhaltungslehrganges, der den Schülern die heimische Frosch-, Kröten- und Lurchewelt wieder näher bringen soll. Der Blockholzbau wird mit Handwerkern gefertigt, die sich auf diese fast vergessenen Techniken spezialisiert haben und den Schülern das Wissen weiter geben. Die zuständigen Lehrkräfte werden eine Projektwoche gestalten, in der die Schüler sich auf diese Aufgabe konzentrieren können und die Bauphase zügig voran schreiten kann. Gesponsert wird das Projekt von Raiffeisen Holding NÖ-Wien, die insgesamt 16 Projekte an 9 Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich mit einem Gesamtbetrag von 18.000.- Euro unterstützen. Davon ist das mit Abstand größte Einzelprojekt in Hollabrunn zu finden. Direktor Reisenberger freute sich, im Beisein des Abteilungsleiters des landwirtschaftlichen Schulwesens, Hofrat Dr. Friedrich Krenn und dem Landesschulinspektor Dipl.HLFL.Ing. Karl Friewald die Dotation von 5000.- Euro entgegen nehmen zu dürfen. Überreicht wurde der namhafte Betrag für das ausgezeichnete Projekt von Prokurist Mag. Wolfgang Pundy, der natürlich zum ersten Aufguss eingeladen wurde.
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Im Rahmen der Vollversammlung des Absolventenverbandes der Landwirtschaftlichen Fachschule gab es einen umjubelten Auftritt der Damenkabarettgruppe „Kichererbsen“ aus Stetteldorf am Wagram. Sie begeisterten mit dem selbst geschriebenen Programm: “Sex in the Country“. Nachdem das Damenquartett ihre Gagen grundsätzlich für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellt, durfte Direktor Ing. Rudolf Reisenberger einen symbolischen Scheck über 600.- Euro entgegen nehmen. Das Geld wird einer Schülerin zu gute kommen, deren Familie sich in einer unverschuldeten Notsituation befindet. Zur Vollversammlung des Absolventenverbandes der über 2000 Mitglieder zählt, durften viele prominente Persönlichkeiten des Bezirks begrüßt werden. LAB Marianne Lembacher war ebenso anwesend, wie die neue Nö. Landesbäuerin Maria Winter, Kammerobmann Richard Hogl, der Altobmann des Raiffeisen Lagerhauses ÖKR Josef Wasner und die beiden Altdirektoren der LFS, Ing. Max Kaltenböck und DI Josef Altenburger. Der Obmann des Absolventenverbandes, Josef Mattes und Geschäftsführer Prof. DI Gerhard Gschweicher führten gekonnt durch den Abend. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung des Altkassiers Josef Weber, der die finanziellen Geschicke des Verbandes von 1979 bis 2009 sicher leitete.
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Der Ackerbautag im Rahmen der Wintertagung des ökosozialen Forums fand erstmals in der Landwirtschaftlichen Fachschule statt. Der Mehrzwecksaal der Schule platzte mit 400 Besuchern aus allen Nähten. Nach der Begrüßung durch den Direktor, Ing. Rudolf Reisenberger und der Eröffnung durch den Geschäftsführer des ökosozialen Forums, Mag. Klemens Riegler moderierte DI Felix Montecuccoli gekonnt durch das Fachprogramm. Der Bogen der Fachvorträge spannte sich von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise für den österreichischen Ackerbau, bis hin zu einem Ausblick auf Entwicklungstendenzen nach 2013. Dabei gab es eine informative Podiumsdiskussion, die von Vertretern der Landwirtschaft, Wissenschaft und Lehre, Handel und Verarbeitern landwirtschaftlicher Produkte paritätisch besetzt war. An Ehrengästen des Tages gaben sich unter anderem der Präsident der LLWK Nö, Ing. Hermann Schultes, Altpräsident ÖKR Rudolf Schwarzböck, LAB Marianne Lembacher, BBK Obmann Richard Hogl, Lagerhausdirektor Ing. Edwin Vorhemus und Altobmann ÖKR Josef Wasner ein Stelldichein. Das fachlich hochkarätige Programm fand sein Ende mit einer Weinkost schuleigener Weine. Dabei kredenzte Dir. Ing. Rudolf Reisenberger den Gästen Fassproben des ausgezeichneten Jahrganges 2009.
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Bei einem Besuch von Finanzlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka im Landesweingut Retz wurde die letzte Ausbaustufe des Aus- und Umbaus der Mikrovinikationsanlage und der Weinkellerei beschlossen. Es entsteht ein professioneller Kostraum für organoleptische Vergleiche von Versuchsweinen und natürlich für Auskostungen von Weinen der Region. Zusätzlich wird es eine kleine Versuchsanlage zum Ausbau roter Weine und einen Präsentationsgang geben. Die Finanzierung wird je zur Hälfte aus dem Schulbudget der LFS Hollabrunn und einem Sonderbudget des Finanzlandesrates getragen. Nachdem Dir Ing. Rudolf Reisenberger seinen Dank für die Finanzierung dieses wichtigen Projekts für die Winzer der Region aussprach, durfte der Hauptinitiator der Anlage, Ing. Walter Pollak die Ehrengäste durch die Anlage führen und den modernen Standard vorführen. Als Gäste konnte der Präsident der Landwirtschaftskammer Nö. Abg.z. NR Ing. Hermann Schultes, der Bürgermeister von Pulkau, Manfred Marihart, sowie viele Winzer aus dem Retzer Land begrüßt werden. Der Ausbau der letzten Investitionsstufe wird zügig beginnen, damit das Gesamtprojekt des Versuchsweingutes der Region noch dieses Jahr eröffnet werden kann.
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 | Foto: von links nach rechts: LR Mag. Sobotka, Ing. Pollak u. Ing. Hermann Schultes |
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Bildungslandesrat Mag. Johann Heuras, LAB Marianne Lembacher und wichtige Entscheidungsträger der Region Hollabrunn und Retz besuchten im Dezember 2009 die neue Mikrovinifizierungsanlage des Landesweingutes Retz. Das renommierte Landesweingut ist eine Außenstelle der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn und dient der Ausbildung der Schüler und dem Versuchswesen für die Winzer der Umgebung. Der Um- und Neubau für die Makro- und Mikrovinifizierung ist fast abgeschlossen und ging mit der Lese 2009 bereits in den Probebetrieb. Weitere Ausbaustufen der nächsten Jahre beinhalten noch einen professionellen Verkostungsraum und einen informativen Präsentationsgang. Landesrat Heuras war sehr angetan von der modernsten Kleinversuchskellerei Österreichs. Die Abgeordnete zum NÖ Landtag Marianne Lembacher, der für den Weinbau zuständige Landeskammerrat Ernst Kellner, und die Bürgermeister von Retz und Pulkau Heilinger und Marihart freuten sich über die fachliche Aufwertung des Weinbaues im westlichen Weinviertel. Stolz präsentierten der Landesgüterdirektor Dr. Josef Rosner, der Leiter der LFS Hollabrunn und des LWG Retz Dir. Ing. Rudolf Reisenberger, der zuständige Kellerwirtschaftslehrer Ing. Walter Pollak und der erfolgreiche Kellermeister Leopold Wurst der versammelten Politprominenz die technischen Finessen der neuen Vorzeigeanlage in der Weinstadt Retz. In den 120 Versuchseinheiten, die exakt steuerbar sind, werden Versuche mit Neuzüchtungen, verschiedenen Hefen und andere mannigfaltige Versuchsanstellungen geprüft und für den österreichischen Weinbau ausgewertet und publiziert. Als kleine Überraschung überreichte Dir. Reisenberger Landesrat Heuras, der heuer das 25jährige Hochzeitsjubiläum feiert, eine Flasche Wein aus dem Jahre 1984. Es handelt sich dabei um einen Riesling vom Retzer Altenberg, der auch nach den langen Jahren noch durch eine robuste Säurestruktur besticht und dem das Alter nicht anzumerken ist.
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Der Neubau des Aussenklimastalles der landwirtschaftlichen Fachschule in Hollabrunn lockte prominente Interessenten aus der Politik zur Baustelle. Agrarlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, LAB Marianne Lembacher, Kammerobmann Richard Hogl und der neue Bürgermeister von Hollabrunn, Erwin Bernreiter, waren begeistert von der Leistung der Schüler im praktischen Unterricht. Der biotaugliche Stall für 20 Mastkalbinnen der Gebrauchskreuzungen Fleckvieh x Charolais, Blau Weiße Belgier, oder Limousin entspricht natürlich den modernsten Standards der Tiergerechtigkeit. Die LFS Hollabrunn vermarktet die Tiere in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule für Fleischer mit ihren Schülern. Haltung, Fütterung, Schlachtung, Zerlegung der Tiere und die Vermarktung des hochqualitativen Fleisches stehen am Plan der praktischen Arbeiten von Fleischer- und Landwirtschaftsschülern. Da die Vermarktung im Großraum Hollabrunn sehr gut angelaufen ist, wurde der Neubau dieses Versuchsstalles unbedingt notwendig. Für die Forschung im Bereich der Tierhaltung sollen Versuche über Rassen, Kreuzungen, Fütterung oder Nutztierethologie durchgeführt werden. Die Ausweitung der Rinderhaltung in der Fachschule entspricht einem Programm der NÖ Landwirtschaftskammer, die eine Verbreitung der Mutterkuhhaltung und der Rindermast im Weinviertel forciert. Der Stall soll noch vor Weihnachten 2009 bezugsfertig sein. Dir. Ing. Rudolf Reisenberger, selbst ein gelernter Tierhalter, freut sich bereits auf die offizielle Eröffnung dieses prestigeträchtigen Projektes an der LFS Hollabrunn. Die Schule sieht sich als Motor für die Entwicklung der Fleischrinderhaltung im westlichen Weinviertel. „Wein und Rindfleischprodukte sind ideale Ergänzungen und Einkommenschancen für die Bauern unserer Region“, meint der Direktor zu seinem Projekt.
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Die Landwirtschaftliche Fachschule in Hollabrunn beherbergt nicht nur die Fachrichtung Landwirtschaft und die ländliche Hauswirtschaft, sondern arbeitet auch eng mit der Berufsschule für Fleischer zusammen. Daraus ergeben sich natürlich Synergien für kulinarische Genüsse vom Stall oder vom Acker bis auf den Teller. Im Bereich der ländlichen Hauswirtschaft funktioniert die Kette vom Anbau in den schuleigenen Gemüsegärten, über das Verkochen, bis zur Servierkunde dank der Fachlehrkräfte DI Anna Leithner (Garten), Ing. Margit Pichler (Kochen) und Ing. Elisabeth Moser (Servierkunde) ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre praktischen Prüfungen unter den gestrengen Augen der Juroren absolvieren. Was wäre die Landwirtschaft ohne Erntedank? Jedes Jahr bedanken sich das Schulteam und die Schüler für die reiche Ernte mit einem genüsslichen Ganslessen. Die Gänse werden natürlich im schuleigenen Betrieb im Freiland gefüttert und auch geschlachtet. Verantwortlich dafür ist DI Barbara Winkler, die auch eine köstliche Ganslleberpastete produziert, welche am Tag der offenen Tür verkostet wird. Dazu gibt es die Jungweine der schuleigenen Landesweingüter Hollabrunn und Retz. Ist der „Junge Hollabrunner“ klassischerweise ein Müller Thurgau, so ist die Jungweinlinie in Retz mit einem extravaganten Grauen Burgunder (Ruländer) vertreten. Beide Jungweine sind ab sofort in den NÖ Landesweingütern Hollabrunn und Retz zu erwerben. Seit einigen Monaten vertreibt die LFS Hollabrunn bestes Kalbinnenfleisch. Die Tiere befinden sich in einem Freilandgehege und werden mit hofeigenem Futter verwöhnt. Etwa einmal pro Monat wird das Fleisch vermarktet. Interessenten dürfen sich gerne im Sekretariat melden, um Vorbestellungen tätigen zu können. Um diese kulinarischen Genüsse zu sehen und vor allem verkosten zu können, gibt es am 20. November 2009, von 8.00 bis 15.00 Uhr am „Tag der offenen Tür“ die Möglichkeit. www.diefachschule.at, office@diefachschule.at, 02952/2133
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Am 14.9.2009 fand im Wirtschaftshof der LFS Hollabrunn eine Vorführung der Firma Wiesenhofer Erntetechnik aus Gresten und der Firma Steinwendner aus Thalheim bei Wels statt. Da die LFS Hollabrunn Mastkalbinnen füttert, sollte den Schülern und den interessierten Landwirten der Umgebung vorgeführt werden, wie eine schlagkräftige Silierung aussieht. Unter Mithilfe von Landwirten des Bezirks kamen modernste Maschinen und Geräte zum Einsatz. Das Häckseln erledigte ein sechsreihiger Claas Jaguar und gepresst und gewickelt wurde mit einer Göweil LT Masterpresse. Besonders eindrucksvoll für Schüler, Absolventen und Interessierte war die Arbeitsleistung von 1 ha pro Stunde. Dafür musste aber auch entsprechend schlagkräftig Mais zugeführt und die fertigen Ballen abtransportiert werden. Der Direktor Ing. Rudolf Reisenberger zeigt sich über die Qualität des Häckselgutes sehr beeindruckt. Es gab keine Maiskörner, die nicht aufgeschlagen waren, was dem Energiegehalt der Silage besonders zuträglich ist. Diese Grundfutterqualität ist aber notwendig, um in der intensiven Kalbinnenmast auf Tageszunahmen von mehr als 1100 g zu kommen. Sehr gut organisiert von Betriebsführer Franz Ecker, dem Landtechniklehrer Ing. Anton Whisböck, dem Pflanzenbaulehrer DI Harald Summerer und dem Dir. Stellvertreter Prof. DI Gerhard Gschweicher war die Veranstaltung ein großer Erfolg und einige Landwirte haben sich bereits für nächstes Jahr angemeldet, um auch ihren Silomais in Ballen pressen zu lassen.
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Im Zuge des Bau- und Investitionsprogrammes der Nö. Landesregierung wurde am 15.9.2009 ein Zubau an der LFS Hollabrunn beschlossen. Dieser wurde notwendig, da durch die Einführung des neuen Lehrganges „Haustierhaltung“ die Schülerzahlen um etwa 50% gestiegen sind. Erfreulicherweise steigen auch die Anmeldungen für die Fachrichtungen Landwirtschaft, Weinbau und Hauswirtschaft. Die Planung für das Gebäude ist bereits im laufen und der Baubeginn wurde mit Frühjahr 2010 festgelegt, um bereits im Schuljahr 2010/11 in Betrieb gehen zu können. Der Bau wird aus einem großen Praxisgebäude mit etwa 150m2 bestehen, in dem die Käfige, Volieren und Terrarien für die Tiere untergebracht werden. Darüber entstehen eine große Klasse und ein Kursraum für den Unterricht. Dir. Ing. Rudolf Reisenberger ist über diese Zusage sehr glücklich, da die Schule durch ihre Expansion aus allen Nähten platzt und diese Flächen unbedingt gebraucht werden. Die neue Fachrichtung läuft sehr gut und es ist mit einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen. Daher ist die Investition für die Schulstadt Hollabrunn und auch für ansässige Betriebe sehr wichtig. Unter anderem gibt es eine Kooperation mit der Tierklinik Dr. Schwarz, der an der Ausbildung der Schüler ganzjährig mitarbeitet, indem die Schüler den praktischen Bereich der Veterinärkunde an seiner Klinik absolvieren dürfen. Direktor Reisenberger freut sich jedenfalls über die rege Bautätigkeit an seiner Schule. Gibt es doch derzeit drei Projekte, die seine ganze Aufmerksamkeit erfordern. Die Mikrovinifikationsanlage im Landeswein Retz ist so gut wie fertig und geht mit der Lese 2009 in Betrieb. Der Aussenklimastall für die Hollabrunner Jungkalbinnen ist bereits im Entstehen und soll gegen Ende 2009 bezugsfertig sein und mit dem Zubau für die Haustierhaltung soll im Frühjahr 2010 begonnen werden.
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Die Landwirtschaftliche Fachschule und die Berufsschule für Fleischer starten mit der Vermarktung von Qualitätskalbinnenfleisch. Die Tiere der österreichischen Hauptrasse Fleckvieh gekreuzt mit Fleischrindern wie Blau Weiße Belgier, Charolais oder Limousin werden in der LFS Hollabrunn gefüttert und gepflegt. Nach der Schlachtung im Schlachthof Gantner wird das Fleisch in der Landesberufsschule Hollabrunn weiter verarbeitet. Im Angebot gibt es Lungenbraten, Beiried und Rostbraten im Detail, oder 5kg Pakete mit gemischten Qualitäten. Das Fleisch zeichnet sich durch besondere Zartheit aus, die aus dem geringen Alter der Kalbinnen und einer langen Fleischreifezeit resultiert. Das Projekt ist mit Fleischern und bäuerlichen Selbstvermarktern akkordiert und soll keine Konkurrenz für diese darstellen. Vielmehr dient es dazu, um den Schülern der Landwirtschaft und des Fleischergewerbes die Möglichkeit zu bieten, in den Schulen projektbezogen und praxisgerecht lernen zu können. Die Tätigkeiten der Schüler umfassen die Fütterung, die Haltung, Planungen, Fleischzerlegung und Vermarktungsstrategien. Damit bekommen die Absolventen die Chance, dies in ihrem landwirtschaftlichen, oder gewerblichen Fleischerbetrieb auch um zusetzen. Das Projekt ist Teil des „Kompetenzzentrums Fleisch“, einem jungen Verein in Hollabrunn, der örtliche Fleischhauer, die landwirtschaftliche Fachschule, die Landesberufsschule für Fleischer und die HTL für Lebensmitteltechnologie verbindet. Direktor Franz Höfinger und Direktor Rudolf Reisenberger erwarten sich große Erfolge aus diesem Projekt, zumal derzeit an der LFS auch ein neuer Aussenklimastall für die Kalbinnen entsteht, der nach den neuesten Erkenntnissen der Tiergerechtheit geplant ist. Das Fleisch kann nach Voranmeldung an der LFS Hollabrunn unter 02952/2133 bezogen werden. Ein 5 kg Fleischpaket kostet € 55.- und Knochen gibt es nach Bedarf gratis dazu.
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